Der Fuji-san, mit 3.776 m größter u. berühmtester Vulkan Japans, letztma-lig im Jahre 1707 ausge-brochen.

 

    

Der vom Aussterben be-drohte Mandschuren-kranich ist seit 1952 der Nationalvogel Japans.

 

    

Japans Kirschblüte - sakura - beginnt im März im südlichen Kyushu und Shikoku (Ende April im Norden Honshus).

 

    

Pfad durch Wald aus japanischen Zypressen (hinoki).

 

    

Japanische Rotgesichts-makaken (macaca fus-cata) nutzen in kälteren Regionen die vorhan-denen heißen Quellen.

 

    

Bambushaine findet man vorwiegend in Fluss-niederungen.

 

home > land

 

Der Inselstaat Japan liegt im Pazifischen Ozean vor den Küsten Koreas, Chinas und Russlands. In der Landessprache wird "das Land der aufgehenden  Sonne" als Nihon oder Nippon bezeichnet.

Allgemein

 

Hokkaido, Honshu, Shikoku und Kyushu machen etwa 97% der Landmasse aus, der Rest entfällt auf 6.848, zum Teil sehr kleine Inseln, die sich allesamt über eine Länge etwa 3.800 km verteilen.

 

Mit etwa 30.000 km Küstenlänge ist der enge Bezug der Japaner zum Meer verständlich.

 

Japan ist bei durchschnittlich gerade einmal 200 km Breite, topographisch gesehen ein Gebirgsland, das sich nicht nur durch eine außerordentlich starke Auffaltung der Erdkruste auszeichnet (zwischen der tiefsten Meeresstelle im Bonin-Graben und dem höchsten Gipfel liegen immerhin 14.000 m Höhenunterschied) sondern auch von zahlreichen Vulkanen geprägt wird. Knapp 300 Vulkane gibt es auf Japans, von denen 36 als aktiv bezeichnet werden (20 sind innerhalb der letzten 100 Jahre ausgebrochen). Viele kleine Seen, sowie Bäche und Flüsse mit starkem Gefälle tragen ihr übriges zum Landschaftsbild bei. Im Vergleich zu den anderen Inseln, gibt es einzig auf Hokkaido gemäßigte Bereiche und auch etwas weitere ebene Zonen.

 

Klima

 

Die Ausdehnung vom 20. bis fast hin zum 46. nördlichen Breitengrad, sowie die Gebirgsketten entlang der Längsachse erklären die klimatisch sehr großen Unterschiede des Landes.

Im Süden bleiben die Temperaturen nahezu ganzjährig über dem Gefrierpunkt, im hohen Norden herrscht dagegen im Winter eine extreme Kälte mit bis zu 40 Grad unter Null. Sommer und Winter sind dabei recht stabil, im Frühjahr und Herbst kann es zu stärkeren Schwankungen kommen.

 

Ein typisches klimatisches Phänomen Japans ist der bai-u, der so genannte "Pflaumenregen", der sich auf Okinawa ganz im Süden Mitte bis Ende Mai bis hin im Norden auf Hokkaido im Juli einstellt. Während dieser Zeit ist es i. d. R. schwül, windarm mit hoher Luftfeuchtigkeit oder durchdringendem, feinem Regen. Das Gegenstück ist der shu-u, der am Ende des Sommers (etwa Mitte September) in umgekehrter Richtung von Norden nach Süden zieht.

1&1 DSL

 
 
 
 
 
   

    

Japan intern

   

Japan im Frühjahr ...                                    weiter zur Detailinformation

Japan im Herbst ist eine Reise wert ...      weiter zur Detailinformation

   

Tier- und Pflanzenwelt

 

Die große Nord-Süd-Ausdehnung und die Existenz mehrerer Klimazonen sorgen für eine außer-ordentlich vielfältige Flora und Fauna.

 

Zwar sind etwa zwei Drittel des Landes bewaldet, doch haben Kultivierungsmaß-nahmen dazu geführt, dass die ursprünglichen Tier- und Pflanzen-Bestände nur noch in schwer zugänglichen Gebieten vorzufinden sind.

Im Süden herrscht immergrüner Wald mit Scheinkastanien (lat. castanopsis) vor, an den Küsten Mangrovensümpfe, landeinwärts gefolgt von wilder Feige und Farnpalmen. In der Übergangszone bis hoch in den Norden Honshus überwiegen Wälder mit Kiefern, Eichen, Eichenkastanien, Ahorn, Japanischer Zypresse, Birken sowie Buchen. Hier wird in großem Umfang die Sicheltanne - sugi - aufgeforstet, die Japans wichtigstes Nutzholz darstellt.

 

Auf Hokkaido überwiegen subarktische Koniferen und Latschen.

 

Die Tierwelt kennt drei Hauptbereiche: der Norden (Trennlinie zwischen Honshu und Hokkaido) ist sibirienähnlich, entsprechend leben dort Braunbär, Zobel, Rotwild und einige nordische Vogelarten. Im Süden (Trennlinie bei ca. 30 Grad nördlicher Breite) hingegen herrscht die Fauna der südpazifischen Tropeninseln vor. In der gemäßigten Mitte herrschen mit der nordchinesischen Fauna verwandte Arten wie Fuchs, Wildschwein, Gämse, Kragenbär, Rotgesichtsmakake, sowie beispielsweise Japanischer Grünspecht und Kupferfasan vor.

 

Auch das Meer beherbergt eine große Artenvielfalt, besonders in den Gewässern des Südens hat sich um die korallenumsäumten Inseln ein enormer Farben- und Formenreichtum entwickelt.

   

  

 

   

   

Name
 

   
Hauptstadt

 
Staatsform

 
Staatsoberhaupt

 
Regierungschef

  
Landfläche

 
Landfläche Hauptinseln

 

 

 

 
Gesamtbevölkerung

  
Bevölkerung der Großstädte
 

 
 

 

 

 

   Offizielle Währung

 
Internationale Telefonvorwahl

 
Zeitzone

Japan - 日本 Nihon, Nippon
(ni = Tag, Sonne, hon = Ursprung)

 
Tokio

 
Parlamentarische Monarchie

 
Tenno Akihito, 125. Tenno

 
Fukuda Yasuo, 58. Premierminister

 
377.682 km 2 (ohne Kurilen)

 
230.832 km 2 - Honshu
077.900 km 2 - Hokkaido
044.380 km 2 - Kyushu
018.799 km 2 - Shikoku

 
127.000.000 Einwohner

  
008.100.000 Einw. - Tokyo
003.590.000 Einw. - Yokohama
002.600.000 Einw. - Osaka
002.200.000 Einw. - Nagoya
001.820.000 Einw. - Sapporo
001.500.000 Einw. - Kobe
001.470.000 Einw. - Kyoto

 
Yen (1 € ca. 155 ¥ - Stand 02.2008)

 
+81

 
Standard-Weltzeit + 9 Stunden

   

 

 

Namensstempel bei

www.japan-suche.de