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Allgemein
Hokkaido, Honshu, Shikoku und Kyushu machen etwa 97% der Landmasse aus, der Rest
entfällt auf 6.848, zum Teil sehr kleine Inseln, die sich allesamt über eine Länge etwa 3.800
km verteilen.

Mit etwa 30.000 km Küstenlänge ist der enge Bezug
der Japaner zum Meer verständlich.
Japan ist bei
durchschnittlich gerade einmal 200 km Breite,
topographisch gesehen ein Gebirgsland, das sich
nicht nur durch eine außerordentlich starke
Auffaltung der Erdkruste auszeichnet (zwischen der
tiefsten Meeresstelle im Bonin-Graben und dem
höchsten Gipfel liegen immerhin 14.000 m
Höhenunterschied) sondern auch von zahlreichen
Vulkanen geprägt wird. Knapp 300 Vulkane gibt es auf
Japans, von denen 36 als aktiv bezeichnet werden (20
sind innerhalb der letzten 100 Jahre ausgebrochen). Viele kleine Seen, sowie
Bäche und Flüsse mit starkem Gefälle tragen ihr
übriges zum Landschaftsbild bei. Im Vergleich zu den
anderen Inseln, gibt es einzig auf Hokkaido
gemäßigte Bereiche und auch etwas weitere ebene
Zonen.
Klima
Die Ausdehnung vom 20.
bis fast hin zum 46. nördlichen Breitengrad, sowie
die Gebirgsketten entlang der Längsachse erklären
die klimatisch sehr großen Unterschiede des Landes.
Im Süden bleiben die
Temperaturen nahezu ganzjährig über dem
Gefrierpunkt, im hohen Norden herrscht dagegen im
Winter eine extreme Kälte mit bis zu 40 Grad unter
Null. Sommer und Winter sind dabei recht stabil, im
Frühjahr und Herbst kann es zu stärkeren
Schwankungen kommen.
Ein typisches klimatisches Phänomen Japans ist der
bai-u, der so genannte "Pflaumenregen", der sich auf
Okinawa ganz im Süden Mitte bis Ende Mai bis hin im
Norden auf Hokkaido im Juli einstellt. Während
dieser Zeit ist es i. d. R. schwül, windarm mit
hoher Luftfeuchtigkeit oder durchdringendem, feinem
Regen. Das Gegenstück ist der shu-u, der am Ende des
Sommers (etwa Mitte September) in umgekehrter
Richtung von Norden nach Süden zieht. |