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Das japanische Keramikhandwerk hat seinen Ursprung
vor über
12.000 Jahren. Die
traditionellen Keramiken haben Muster und Glasuren,
die einzigartig für die japanische Töpferkunst sind
und die über die Jahrhunderte von einem
Keramikkünstler an den nächsten weitergegeben
wurden. In modernen Zeiten ist Keramikherstellung zu
einer Atelierkunst geworden und schöne Exemplare
sind so begehrt wie berühmte Bilder oder Skulpturen.
Die japanische Schwertschmiedekunst ist weltberühmt.
Viele Legenden ranken sich um die
刀
katana, ihre
Herstellung und ihre Fähigkeiten. Bereits vor
hunderten von Jahren verstanden es die Könner dieses
Handwerks, Schwerter mit ausgesprochener Schönheit
und ausgezeichneter Qualität herzustellen, die zum
Teil bis heute erhalten geblieben sind.

Die traditionelle japanische Malerei kann auf eine
lange Geschichte zurückblicken, durch-lebte aber
Perioden, in denen sie zwischen chinesischen,
westlichen und japanischen Strömungen hin und her
gerissen wurde. Schließlich besann man sich wieder
auf die alten Werte dieser Kunst.
Beim
書道
shodo, der Kalligraphie, kommen zum Zeichenvorrat
der kanji noch die Silbenschriften katakana und vor
allem hiragana dazu. Die Kunst ist es, diese
Schriftzeichen so zu Papier zu bringen, dass sie ein harmonisches Gesamtbild ergeben.
生け花
Ikebana ist eine eigenständige, aus-schließlich in
Japan entwickelte Kunstform. Das Ikebana-Arrangement
soll gleichzeitig die Natur in den Lebensraum des
Menschen bringen und ein Sinnbild für die kosmische
Ordnung darstellen.
Sowohl die Kunst des
盆栽
Bonsai, als auch die der
錦鯉
Koi stammt in ihren Ursprüngen vom chinesischen
Festland. In Japan aber wurde sie weiterentwickelt
und bis in die heutige Zeit vervollkommnet. Heute
ist diese Kunst kommerzialisiert und über den
gesamten Globus verbreitet. |