home > kampfkunst > kyusho

 

Den praktizierenden Kampfkünstler interessieren im Sinne einer realistischen Selbstverteidigung die Prinzipien, einen potentiellen Gegner effektiv außer Gefecht zu setzen. Das Studium des Kyusho Jitsu ist hierzu äußerst hilfreich.

Bekannterweise zeigt die Entstehungsgeschichte der japanischen Kampfkünste einen starken chinesischen Einfluss. Die im Kyusho Jitsu 急所術 gelehrten Prinzipien greifen auf das umfassende Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und deren 5-Elemente-Theorie zurück und nutzen es im Konflikt mit einem Gegner. Dabei kann man Kyusho Jitsu nicht als eigenständige Kampfkunst bezeichnen, sondern eher als ein essentielles Wissen, das allen Kampfkünsten zu Grunde liegt. In China nennt man es beispielsweise Dim Mak, in Indien Marma Adi.

 

So wie Akupunktur und Akupressur mit der Stimulation bestimmter Körper-stellen/ Vitalpunkte eine heilende Intention verfolgen, werden im Kyusho Jitsu die energetischen und neurologischen Vorgänge des menschlichen Körpers so beeinflusst, dass eine Beeinträchtigung der Körperfunktionen die Folge ist. Diese Beeinträchtigung kann sich in Form von Schmerz, Gleichgewichtsstörungen, Kraftverlust bis hin zum Verlust des Bewusstseins äußern.

Zum Studium des Kyusho Jitsu gehört aber keineswegs nur die Seite der negativen Wirkungsprinzipien, sondern ebenso Wissen von der Linderung bestehender Beschwerden oder Blockaden bis hin zur Reanimation.

1&1 DSL

 

 

 

 
 
   

   

Die Kyusho-Punkte sind weitestgehend identisch mit den klassischen Akupunktur-punkten. In der TCM gibt es 12 Hauptmeridiane (s. unten), 8 Außerordentliche Gefäße und eine ganze Reihe von Extrapunkten.

   

 

   Ç  Yin

   È  Yang

         

   Ç  Yin

   È  Yang

         

   Ç  Yin

   È  Yang

         

   Ç  Yin

   È  Yang

         

   Ç  Yin

   È  Yang

         

   Ç  Yin

   È  Yang

         

   Ç  Yin

   È  Yang

 

Metall

Metall

         

Erde

Erde

         

Feuer

Feuer

         

Feuer

Feuer

         

Wasser

Wasser

         

Holz

Holz

 

   Lu

   Di

         

   MP

   Ma

         

   He

   Dü

         

   KS

   3E

         

   Ni

   Bl

         

   Le

   Gb

 

   KG

   LG

 

Lunge

Dickdarm

         

Milz

Magen

         

Herz

Dünndarm

         

Herzbeutel

3 fach Erwärmer

         

Niere

Blase

         

Leber

Gallenblase

   

Konzeptionsgefäß

Lenkergefäß

 

   P

   IC

         

   L

   S

         

   C

   IT

         

   PC

   T

         

   R

   V

         

   H

   F

  

   Rs

   Rg

     

orbis pulmunalis

orbis intestini crassi

         

orbis lienalis

orbis stomachi

         

orbis cardialis

orbis intestini tenuis

         

orbis pericardialis

orbis tricalorii

         

orbis renalis

orbis vesicalis

         

orbis hepaticus

orbis felleus

  

sinarteria respondens

sinarteria regens

    

   01-11

   01-20

         

   01-21

   01-45

         

   01-09

   01-19

         

   01-09

   01-23

         

   01-27

   01-67

         

   01-14

   01-44

  

   01-24

   01-28

   

Die grobe Darstellung der Meridiane/ Hauptleiterpunkte auf den Unterseiten erfolgt nach der allgemeinen Zuordnung zu den Elementen.

   

 

 

Namensstempel bei

www.japan-suche.de