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Die bis ins 7. Jahrhundert zurückreichenden
Vorläufer des heutigen
Judo wurden Anfang des 20. Jahrhunderts für den
Wettkampf angepasst, sodass die meisten Waffen-,
Tritt- und Schlagtechniken entfielen. Verblieben
sind Würfe (nage waza), Halte- und Würgetechniken,
sowie Armhebel (Bodentechniken - ne waza) und einige
wenige Schlagtechniken (atemi waza), die sich jedoch
auf die kata beschränken. Wichtige Voraussetzung für
die Durchführung ist natürlich die Fallschule (ukemi
waza).
Nach einer
erfolgreichen Demonstration von
嘉納治五郎
Kano Jigoro
(1860-1938), den Gründer des modernen Judo, wurde Judo in Armee und
Polizei eingeführt, was zu einer sehr raschen
Popularisierung in Japan führte.
Den Weg nach Deutschland fand Judo bereits 1906.
Erich Rahn und Alfred Rhode sind Pioniere des
deutschen Judo, das auch hierzulande schnell eine
Anhängerschaft fand. Heute ist Judo die weltweit am
weitesten verbreitete Kampfsportart, mit über
200.000 Aktiven alleine in Deutschland. |